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Die 11. Frauensonderreise – Kreuzfahrt mit MSC Splendida in das östliche Mittelmeer

Reisebericht zur Reise vom 16. bis zum 27. November 2009

MSC Splendida – Östliches MittelmeerBild von Splendida

Es fing alles mit einem Info-Abend an, den ich zusammen mit einem Außendienstmitarbeiter der MSC-Reederei im Januar 2009 gestaltet hatte. Der Abend war schon so zum Lachen, da wir beide uns gegenseitig immer  "die Bälle" zuwarfen. Das Resultat des Abends war, ich reiste mit 23 Mädels im November ins östliche Mittelmeer.

Da wir eine Gruppe waren, wurden wir von MSC Cruises direkt in Detmold morgens zur unchristlichen Zeit um 2:30 Uhr abgeholt. Wir hatten 2 Fahrer und eine Reiseleiterin an Bord des Busses. Ich habe sie nachher nur noch General genannt. Dieser General gab Anweisungen, wie z.B. wenn einer im Bus steht, dann bin nur ich es! Nun gut, wir waren Gäste und hatten dem General Folge zu leisten. Bis zum ersten Stopp in Frankfurt hielten wir unseren Schönheitsschlaf. Es kamen weitere Gäste an Bord und wir wachten langsam auf. Zwischenzeitlich hatte ich ein klärendes Gespräch mit dem General geführt und gefragt, ob er/sie noch ein bisschen Geld zusätzlich verdienen möchte? Natürlich gerne! Also dem Verkauf von gewissen Getränken stand nichts mehr im Wege. Die letzte Zuladung von Kreuzfahrtgästen erfolgte in Stuttgart. Da waren wir schon locker drauf. In Höhe von Rosenheim hat sich meine Gruppe dann komplett geduzt.

Was ein Rotkäppchen doch alles anstellen kann. Rotkäppchen

Dabei war es so trocken!

Mittags wurde es dann wirklich Zeit unseren Magen mit anderen Dingen zu füllen. Das tat richtig gut und wir wurden auch wieder vernünftig. Unsere Zwischenübernachtung erfolgte in Verona. So konnten wir gleich am nächsten Morgen nach dem Frühstück weiterfahren und erreichten Genua am Mittag. Gegen 14 Uhr waren wir auf unserer Kabine angekommen. Das Gepäck wurde uns nach und nach zugestellt. Es waren sehr schöne große Kabinen. Manche Mädels hatten mit Balkon und manche nur mit Fenster gebucht. Es gab viel Stauraum für unser vieles Gepäck und das kleine Bad war recht geräumig mit viel Ablageflächen.

RettungsübungUm 16 Uhr ertönten die Sirenen zur  Rettungsübung. Wir mussten unsere Schwimmwesten anlegen, die im Kleiderschrank verstaut waren und zu einem zentralen Sammelplatz gehen. Das sah alles sehr lustig aus.

GalaabendBevor wir zum Abendessen gingen, habe ich mich mit allen Damen an der Rezeption getroffen, um jeder von ihnen einen Schiffsplan auszuhändigen. Der war auch in den ersten Tagen nötig, da aufgrund der Größe des Schiffes sich einige ständig verlaufen haben. Nachher klappte alles vorzüglich.

Wir namen an der 1. Essenssitzung um 18:30 Uhr teil. Es waren jeden Abend unsere Tische für uns eingedeckt und wir bekamen eine überdimensionale Speisekarte in 5 Sprachen überreicht. Deutsch war auf der letzten Seite. Mindestens 2 Vorspeisen, Süppchen, 2 Hauptgerichte, vegetarische Gerichte, mehrere Nachspeisen etc. Also man konnte entweder von oben nach unten bestellen und auch essen oder auch nur 1 Gericht. Alles lecker und wunderbar!

So gegen 20 Uhr forderte man uns sehr sanft auf, jetzt das Restaurant zu verlassen, da die 2. Sitzung um 20:30 Uhr beginnen sollte. Das war auch gut so, da wir wirklich jeden Abend um 21 Uhr ins Theater gingen, um uns die jeweilige Show anzusehen. Theater

Man brauchte auch so seine Zeit um dort hin zu gelangen, denn das Schiff war sehr groß. Die Orientierung war aber einfach: "Hinten Hamham und vorne Tamtam". Das klappte immer. Die Shows waren richtig genial. Absolute Spitze. Ob Varieté, Bauchredner, Akrobatik, Tanzshow oder Musical, alles vom Feinsten. Nach der Show gab es noch einen Absacker, meistens einen leckeren Cocktail auf dem riesigen lindgrünen Sofa, gleich links vor dem Theater in einer der vielen, tollen Bars.  Wir passten jedenfalls alle darauf und mussten nicht einmal unsere Bäuche einziehen. Allzu spät durften wir auch nicht ins Bett gehen, da wir an den meisten Tagen morgens zeitig aufstehen mussten, da wir unsere Tagesausflüge gebucht hatten.

 

 

Ich hatte ein schönes Programm für alle Mädels ausgesucht. Wir liefen den Hafen von Katakolon an und besuchten die antiken Stätten von Olympia.

Weiter ging es nach Piräus, den Hafen von Athen.

AkropolisHier nahmen wir an einer Stadtrundfahrt teil und stiegen auf die weltberühmte Akropolis, welche sich 80 Meter über der Stadt erhebt. Beim Abstieg entdeckten wir auch einen Fahrstuhl – pech gehabt!

Hafen von Rhodos

 

Rhodos war der nächste Hafen. Die romantische Altstadt, umgeben von mächtigen Stadtmauern, enge Gassen und alte Ritterherbergen versetzte einen in eine andere Zeit. Als wir von dort aus wieder zum Schiff wollten, fragte mich eine von meinen Mädels so beiläufig, ob es gleich wieder ins Hotel geht? Hatte ich die falsche Reise gebucht? Sie sagte nur, sie merke gar nicht, dass sie auf dem Schiff sei, wir hatten ja auch kaum Wellengang.

Ich glaube am nächsten Tag kam für die meisten der Höhepunkt der Reise. Wir legten in Alexandria an und fuhren 3 Stunden mit dem Bus nach Kairo. Vor den Pyramiden zu stehen, war für viele das Größte, was sie bis dato gesehen hatten. Besonders meine älteren Mädels waren ehrlich ergriffen. Nach einem Mittagessen ging es noch in das Ägyptische Museum und dann mußten wir wieder zurück nach Alexandria. Ich glaube, unser Busfahrer kannte die Strecke nicht.Trotz einiger Hinweise hat er sich auch noch verfahren und wir erreichten in letzter Minute das Schiff. Bild von Pyramiden

 

 

 

 

Bild von MuckibudeEin freier Seetag! Die Strecke von Alexandria nach Heraklion auf Kreta dauerte etwas länger. Nun konnten wir auch unser gebuchtes Wellnessprogramm endlich in Ruhe genießen. Wir hatten schon vor der Reise 4 tolle Wellness-Pakete gebucht: Bali Wellness, Bali Relax, Golden Jasmine und Platinum Rose. In den Paketen waren jeweils balinesische Massagen, Lava-Stein-Massagen, Gesichts- und Körpermassagen u.v.m. enthalten. Sie wurden durch die professionellen Wellness-Experten auf der MSC Splendida durchgeführt.

 

 

 

Angekommen auf Kreta fuhren wir mit einem Bus durch uralte Weinberge. Wir besuchten eine Weinkellerei und probierten einige Weine. Durch kleine Dörfchen und hügelige Landschaften ging es zurück zum Schiff.

Der nächste Hafen war Messina auf Sizilien. Wir fuhren nach Taormina einem kleinen Juwel auf Sizilien. Hier hatten wir einen fantastischen Blick auf die Stadt und die Umgebung.

Bild von Taormina

 

Unser letzter Ausflug brachte uns nach Pompeji, nachdem wir in Neapel angelegt hatten. Diese Stadt wurde im Jahr 79 n. Chr. durch den Ausbruch des Vulkans Vesuv zerstört. Viele archäologischen Reste sind über die Jahrhunderte erhalten geblieben. Unser Schiff legte zum letzten Mal ab und erreichte am nächsten Tag gegen 10 Uhr wieder den Hafen von Genua.Bild von Pompeij

 

 

 

Wir mussten bereits am Vorabend unsere gepackten Koffer vor die Kabinentür stellen, damit das Auschecken schneller ging. Ziemlich pünktlich um 11 Uhr kam unser Bus und wir verliessen den Hafen von Genua, um jetzt in einem Rutsch, ohne Übernachtung, nach Hause zu fahren. In der Schweiz machten wir allerdings eine längere Pause bei "Heidi und dem Geissen-Peter", so hieß das Restaurant.

 

 

Nach dem alle Gäste wieder in Stuttgart und Frankfurt ausgestiegen waren, fuhren auch wir in Richtung Heimat und kamen kurz nach Mitternacht wieder in Detmold an.

Diese Reise war etwas ganz Besonderes. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Vielleicht sollte man irgendwann einmal wieder eine Kreuzfahrt als Frauenreise machen, so die Teilnehmerinnen.

Bärbel Kempa-Springer       

 

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